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ISRA neutral 19.06.2001
Sal. Oppenheim
Die Branchenkenner von Sal. Oppenheim stufen die Aktie von ISRA (WKN 548810) als neutral ein.
ISRA habe mit dem zögerlichen Investitionsverhalten der amerikanischen Automobilindustrie, einem wichtigen Abnehmer seiner Robotik-Systeme, zu kämpfen. Die Nachfrage aus Europa und Asien habe dies jedoch bisher ausgleichen können. Besonders interessant seien die Aufträge zweier Ziehglasproduzenten, da Ziehglas als Vorprodukt für Flachbildschirme ein hohes Wachstumspotenzial habe. Die Aktie sei gegenüber den Peers teuer.
Sowohl Umsatz (DM 16,4 Mio. /e: DM 17,7 Mio.) als auch EBT (DM 2,0 Mio./ e: DM 2,3 Mio.) seien leicht unter den Erwartungen geblieben, da der stagnierende US-Umsatz von der Nachfrage aus Europa und Fernost nicht ganz habe aufgefangen werden können. Auch die Kostenstruktur habe sich etwas anders entwickelt als erwartet: Umsatz- und Vertriebskosten seien angestiegen; dafür hätten die Verwaltungsausgaben deutlich gesenkt werden können.
Das Investitionsverhalten der amerikanischen Automobilindustrie, einem wichtigen Abnehmer der Robot Vision-Systeme, habe einen entscheidenden Einfluss auf das Unternehmenswachstum. Sollte die konjunkturbedingte Zurückhaltung anhalten, müsse ISRA den fehlenden Umsatzbeitrag auch weiterhin durch einen höheren Umsatz in Europa und Asien ausgleichen.
Kunststoff- und Glasproduzenten seien wichtige Abnehmer für die Oberflächeninspektionssysteme von ISRA. Hier habe das Unternehmen im abgelaufenen Quartal wichtige Auftragseingänge verbuchen können. Besonders interessant seien die Aufträge zweier Ziehglasproduzenten aus Asien (Volumen: DM 3,2 Mio.). Ziehglas als Rohware für Flachbildschirme werde vom Generationenwechsel im Monitormarkt profitieren. Als Lieferer der Vision Systeme könnte ISRA von diesem dynamischen Wachstum profitieren.
Die KGVs 01/02 würden deutlich über dem Peer-Median (60/33) liegen. Zwar erscheine die Prämie aufgrund des innovativen Produktportfolios als gerechtfertigt, sie sollte wegen des zusätzlichen USA-Risikos aber auch nicht höher sein.
Die Analysten von Sal. Oppenheim bleiben daher bei ihrer Neutral-Einstufung.
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